KI-Transparenz

Stand: 29.09.2026

Kurz gesagt

PC-Befund misst und wertet zuerst mit fester Technik und festen Regeln aus. Eine KI kommt erst danach dazu, und nur für eine Einordnung zu Ihrer Problembeschreibung. Was die KI schreibt, muss sich auf Messwerte Ihres Rechners stützen. Sie liefert mögliche Erklärungen, keine sichere Diagnose.

1. Was rein technisch erhoben wird (ohne KI)

Das Prüfprogramm auf Ihrem Windows-Rechner liest technische Werte aus: Systemdaten, Leistungswerte, Datenträger, Dienste, Prozesse, installierte Software und Ereignisprotokolle. Das ist reines Auslesen nach festem Ablauf. Es liest keine Dateiinhalte und keine Passwörter.

2. Was nach festen Regeln ausgewertet wird (ohne KI)

Die Befunde in Vorschau und Vollbericht, etwa zu Speicher, Datenträgern, Diensten oder Leistung, entstehen nach festen Regeln aus den Messwerten. Dieselben Daten ergeben dieselben Befunde. Dafür wird keine KI verwendet.

3. Wo KI verwendet wird

Die KI-gestützte Einordnung ist Bestandteil der PC-Befund-Dienstleistung. Sie gehört zum Vollbericht und entsteht nach der Zahlung, im Bericht überschrieben mit „Mögliche Erklärung für Ihr Problem“. Sie müssen dafür nichts gesondert ankreuzen. Wir erklären hier, was dabei passiert.

Eingesetzt werden Sprachmodelle von zwei Anbietern: Anthropic (Claude) schlägt Erklärungen vor, OpenAI (Codex) prüft sie gegen. Mit beiden Anbietern bestehen Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung (DPA/AVV).

Bevor Daten an die Anbieter gehen, werden sie automatisiert bereinigt und pseudonymisiert. Rechnernamen, Benutzernamen, Namen, E-Mail-Adressen und IP-Adressen werden durch Platzhalter ersetzt, die Zuordnung bleibt bei uns. Pseudonymisiert heißt nicht anonym: Namen, die frei in Protokolltexten stehen, erkennt die Ersetzung nicht in jedem Fall. Deshalb behaupten wir nicht, dass die Daten anonym sind.

Übermittelt werden nur ausgewählte, aufbereitete Diagnosedaten und Ihre Problembeschreibung, nicht der ganze Rechner und nicht das ganze Datenpaket. Ein Test vor dem Versand sperrt die Übermittlung, wenn er noch Passwort- oder Token-Muster findet. Die Anbieter können Daten auch in den USA verarbeiten. Einzelheiten stehen in den Datenschutzhinweisen.

Die Modelle laufen ohne Werkzeuge. Sie können auf Ihrem Rechner und in unseren Systemen nichts lesen, schreiben oder ausführen. Sie sehen nur die aufbereiteten Daten.

Datenschutzhinweise

4. Wie die KI an Messwerte gebunden ist

Jede Aussage der KI muss auf einen Messwert verweisen. Eine mechanische Prüfung, ohne KI, kontrolliert das. Zahlen berechnet nie das Modell. Ist ein Beleg falsch oder fehlt er, wird die ganze Aussage gestrichen und erscheint nicht im Bericht.

Eine mögliche Erklärung ist nicht automatisch die gesicherte Ursache. Prüfen Sie Maßnahmen, bevor Sie sie umsetzen. Der Bericht kann auch ergeben, dass die Daten für eine Aussage nicht reichen.

5. Menschliche Beteiligung

Die KI-Einordnung erscheint ohne vorherige Prüfung durch einen Menschen im Bericht und ist dort als KI-Ergebnis gekennzeichnet. Das System und die Regeln stammen von uns und werden von uns betreut. Bei Fragen zu Ihrem Bericht melden Sie sich bei WEBBYTE SYSTEMS.

6. Was wir nicht behaupten

Wir behaupten keine Zertifizierung, keine Garantie für eine bestimmte Ursache und keine vollständige Anonymität. Das Ergebnis beschreibt den Zustand Ihres Rechners zum Zeitpunkt der Messung.

Rechtlicher Rahmen

Diese Seite dient der Transparenz über den Einsatz von KI, unter anderem nach Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689.